CDU Stadtverband Bocholt

CDU-Ortsverband Bocholt Nord-Ost fordert die Verwaltung auf, Genehmigung für Karnevalsfeier zu erteilen

Entscheidungen gegen Stenern scheinen mittlerweile System zu haben
Auf absolute Ablehnung und Unverständnis der CDU stößt die Entscheidung des Verwaltungsvorstandes, dem Bürgerverein Stenern die Nutzung der Steneraner Turnhalle für die Durchführung einer Karnevalsveranstaltung im Frühjahr 2008 zu verweigern.

Der Bürgerverein hat im diesem Jahr die alte Tradition Steneraner Bürger und Vereine wiederaufgenommen und eine Karnevalsveranstaltung durchgeführt, die auf große Resonanz in der Bevölkerung gestoßen ist. Für das Jahr 2008 hat der Verein eine erneute Genehmigung für die Turnhalle beantragt, die vom zuständigen Fachbereich auch vorgebucht worden sei. Kurze Zeit später sei jedoch von der Verwaltung signalisiert worden, dass der Verwaltungsvorstand eine Entscheidung über den Antrag treffen werde. Diese sei negativ ausgefallen, da zum einen der Hallenboden erneuert worden sei, zum anderen die Veranstaltung keinen Traditionscharakter habe und einen Präzedensfall für andere Hallennutzungen bedeuten würde. Der Steneraner Verein wurde vom Bürgermeister aufgefordert, sich doch Räumlichkeiten in der Innenstadt zu suchen.

Sven Volmering, CDU-Ortsverbandsvorsitzender und Stadtverordneter aus Stenern, erklärte dazu: "Diese Entscheidung des Verwaltungsvorstandes ist ein Stück aus dem Tollhaus und erinnert an die Gutsherren im Mittelalter. Unabhängig davon, dass ich es überhaupt nicht verstehen kann, dass sich der Verwaltungsvorstand mit der Vergabe von Hallen beschäftigt anstatt eine ausgeklügelte Zukunftsvision für die Stadt Bocholt zu entwickeln, ist die Begründung für die Ablehnung an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Mittlerweile haben Entscheidungen gegen Stenern wohl System. Es ist ja nicht das erste Mal, dass die Politik dies bemängeln muss. Der Hallenboden in der Steneraner Turnhalle ist auf Drängen der CDU erneuert worden mit der Maßgabe einen besonders strapazierfähigen Boden zu verwenden, damit Vereine in der Lage sind, diesen auch für Traditionsveranstaltungen zu nutzen. Die Durchführung einer solchen Veranstaltung in Stenern hat Traditionscharakter. Ein Hohn ist die Tatsache, dass vor dem Hintergrund der Erneuerung mit einem strapazierfähigen Boden, genau damit die Ablehnung des Antrags begründet wird. Einen Präzedensfall hat die Verwaltung im übrigen selber geschaffen, und zwar mit der Genehmigung einer solchen Veranstaltung in diesem Jahr. Die Entscheidung ist überhaupt nicht nachzuvollziehen und der Steneraner Bürgerschaft in keiner Weise zu vermitteln. Daher fordert die CDU den Verwaltungsvorstand auf, diesen Beschluss zu korrigieren."