CDU Stadtverband Bocholt

CDU Stellung zum Bericht über den Stadtteil Feldmark

Zum heutigen Bericht über den Stadtteil Feldmark möchte ich für die CDU-Fraktion wie folgt Stellung nehmen:

Die Probleme, die hier geschildert werden gibt es auch in andern Stadtteilen, aus diesem Grunde sind auch an verschiedenen Schulgebäuden Videokameras installiert worden.

Herr Spangenberg sollte nicht einen einzelnen  Stadtteil in dieser Form problematisieren und in Verruf bringen

Vandalismus und Gewalt muss in allen Stadtteilen verhindert werden. Hierzu ist es erforderlich, dass die Stadt präventiv tätig wird.

Wir können allerdings  nicht flächendeckend Videokameras installieren, private Gebäude kann die Stadt ebenfalls nicht überwachen.

Es bleibt festzustellen, dass der Vorsitzende der SPD Fraktion weitere Überwachungskameras einzusetzen möchte, sein designierter Nachfolger allerdings die Wirksamkeit dieser Maßnahmen als äußerst zweifelhaft einstuft..

Ein weiteres Jugendheim neben Jim wäre hier der falsche Ansatz, da diese Zielgruppen sich nicht in diesen Jugendheimen aufhalten

Jugendarbeit muss dort stattfinden, wo sich auch Jugendliche aufhalten.

Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen und akzeptieren, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene ihre Freizeit in Gruppen verbringen und sich verschiedene informelle Treffpunkte gesucht haben, z.B. die Shopping-Arkaden.

Durch viele Einflüsse, z.B. Internet, hat sich das Freizeitverhalten auch bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen stark verändert.

Aus diesem Grunde müssen in Zusammenarbeit von Verwaltung und Politik neue Konzepte erstellt werden für die offene Jugendarbeit unter Einbeziehung von Schul- und Jugendsozialarbeit. Wir fordern  die Verwaltung auf, ein solches Konzept zu erarbeiten und im Jugendhilfeausschuss vorzustellen.

Die Jugendbefragung hat ergeben, dass Jugendliche informelle Treffpunkte fordern, an denen sie sich mit Freunden treffen können, um ihre Freizeit zu verbringen.

Ein informeller Treffpunkt kann z.B. eine offene Skateranlage sein

Diese möglichen Treffpunkte müssen in die vorhandene Jugendhilfestruktur des jeweiligen Sozialraumes einbezogen werden. Eine Betreuung im Rahmen der aufsuchenden Jugendarbeit muss dann durch bestehende Einrichtungen der Jugendhilfe möglich sein.

Schnellschüsse und populistische Aussagen lösen kein Problem..