Die SPD Bocholt hat ihren politischen Aschermittwoch erwartungsgemäß als Plattform für einen Großangriff auf die CDU genutzt, und zwar in einer äußerst böswilligen Form.
Dies belegt die SPD durch ihre Äußerung, die CDU könne nur "stänkern und vergiften", diffamiere den Bürgermeister und gehe mit diesem "nicht anständig" um. Belege für die Richtigkeit seiner Äußerungen blieb Herr Peschkes allerdings schuldig und wird sie auch nicht nachliefern können. Es ist bedauerlich wenn die SPD glaubt öffentlich nur dann wahrgenommen zu werden, wenn sie kräftig überzieht oder sich daneben benimmt. Laut Gregor Hochrath ist der SPD offensichtlich nicht bewusst, dass ein Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen gleichzeitig Chef der Verwaltung ist! Sofern dem Verwaltungschef Versäumnisse und Fehler vorzuhalten sind, wird es sich die Bocholter CDU nicht nehmen lassen, darauf kritisch hinzuweisen.
Die Absicht von Herrn Peschkes und der SPD in NRW die Hauptschulen zu zerschlagen, wird nicht die Zustimmung der CDU finden. Im Gegenteil: Die CDU steht hinter den Bocholter Schulen; insbesondere auch den Hauptschulen! Maßgeblich die CDU unterstützt und fordert seit vielen Jahren die Einrichtung einer Ganztagshauptschule für Bocholt. Ganztagsschulen haben deutlich mehr Möglichkeiten zur individuellen Förderung und sozialen Betreuung ihrer Schüler. Es ist der Bocholter CDU ein zentrales Anliegen Kinder und Jugendliche so zu fördern, dass sie mit Ende der Schulzeit in der Lage sind eine Berufsausbildung aufzunehmen und ihrem Leben eine gute Perspektive zu geben. Darauf hinzuweisen, dass der Stadt Bocholt durch einen verspäteten Antrag zur Einrichtung einer Ganztagshauptschule über eine Millionen Euro aus dem Fördertopf des Bundes (und dafür trägt der Bürgermeister die Hauptverantwortung) verloren gegangen sind, ist nicht "Stänkerei", sondern sachlich richtig und stellt einen tatsächlichen "Skandal" dar, denn jetzt muss allein die Stadt Bocholt die Kosten tragen.
Dem Bürgermeister steht als Bedienstetem der Stadt Bocholt selbstverständlich Urlaub zu. Nur irrt die SPD, wenn sie die Urlaubszeit des Bürgermeisters mit einem Entscheidungstabu (Mittelbewilligung für die Eislaufbahn) belegen will. Vielmehr hat der Bürgermeister auf der Basis der Gemeindeordnung die Handlungsfähigkeit der Verwaltung auch in seiner Abwesenheit sicherzustellen. Kritikwürdig ist vielmehr, dass Entscheidungsprozesse unter Beteiligung des Bürgermeisters (wie etwa die Kulturförderung in Bocholt) während der Abwesenheit des Fraktionsvorsitzenden der SPD von diesem nachträglich falsch dargestellt und rückgängig gemacht werden wollen.
Größere Parteiveranstaltungen bieten sich geradezu an, die eigene Leistung darzustellen und dabei auf Erfolge hinzuweisen, die dem Gemeinwohl dienlich sind. Bei unterstelltem guten Willen könnte man sagen, das hat die SPD leider vergessen. Tatsache ist jedoch, es wurde nicht vergessen, sondern mangels nachweisbarer Erfolge gab es hierzu keine Wortbeiträge! In großen Teilen hat die Bocholter SPD sich davon verabschiedet, gestalterisch und kreativ für Bocholt zu wirken. Die SPD sollte sich nämlich auch fragen, warum sie bei den anderen im Rat der Stadt Bocholt vertretenen Parteien nicht selten keine Zustimmung findet. Im Zusammenhang mit der versuchten Aufklärung über diverse Informationsweitergaben wird dem CDU-Fraktionsvorsitzenden eine Vergiftung des Klimas vorgeworfen. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Gregor Hochrath: Wir überlassen es dem Bürger und BBV-Leser zu entscheiden, welche Handlungen und Äußerungen das Klima vergiften.