In einer gemeinsamen Erklärung von CDU-Fraktion und Partei fordern deren Vorsitzende Herbert Panofen und Gregor Hochrath sowie der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Sven Volmering, und der schulpolitische Sprecher der CDU, Alois Kopmann, eine stärkere Verzahnung des Jugendhilfebereiches mit der Offenen Ganztagsschule.
Die Christdemokraten weisen darauf hin, dass die Erlasse der Landesregierung ausdrücklich fordern, dass bei der Durchführung eines außerunterrichtlichen Angebotes die Träger der Kinder- und Jugendhilfe bereits bei der Bedarfsplanung, aber insbesondere bei der Erstellung inhaltlicher Konzepte einbezogen werden müssen. „Gerade angesichts der gut funktionierenden Trägerlandschaft in Bocholt lassen sich durch eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe hochwertige Angebote machen, die sowohl bildungs- als auch familienpolitischen Zielen gerecht werden“, so Kopmann und Volmering.
„Damit dies besser als in der Vergangenheit gelingt, wird die CDU für den Januar eine gemeinsame Sitzung des Schul- und des Jugendhilfeausschusses beantragen, bei der die Ausschüsse gemeinsam mit den Trägern der Jugendhilfe in einen Dialog über inhaltliche Ausgestaltungen der Offenen Ganztagsschule eintreten können“, so CDU-Fraktionschef Herbert Panofen.
CDU-Vorsitzender Gregor Hochrath erklärt: „Ziel der CDU bleibt die Schaffung eines bedarfsorientierten, qualitativ hochwertigen Ganztagsschulangebotes. Mit der neuen Landesregierung im Rücken bietet sich dafür endlich eine Chance. Wesentlich für die CDU ist dabei, die Beiträge familienfreundlich und sozial gerecht zu gestalten.“