Erfreut nimmt die CDU zur Kenntnis, dass die SPD die CDU-Bürgermeisterkandidatin Helga Grunewald mit großem Respekt behandeln will. Völlig ins Leere geht die Kritik der SPD an der Arbeit von Helga Grunewald als Vorsitzende des Wirtschaftsförderungsausschusses.
Lautstärke und ständige Wortbeiträge allein machen noch keine Politik! Entscheidend sind intensive Vorbereitungen der Entscheidungsunterlagen und das Erkennen für das Notwendige und Machbare. Zudem gehört das Dezernat Wirtschaftsförderung in den Geschäftsbereich des Bürgermeisters. Zuletzt in der Haushaltsrede im Januar dieses Jahres hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Herbert Panofen vollkommen berechtigt die Frage gestellt, ob das Dezernat dort richtig angesiedelt ist, da der Bürgermeister sich überwiegend passiv verhält oder in wichtigen Sitzungen auch schon mal nicht anwesend ist. Bocholt braucht deutlich mehr Aktivitäten. Helga Grunewald und die CDU werden der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Bocholt höchste Priorität geben!
Dann will die SPD ein größtmögliches Bündnis der Oppositionsparteien. Dies ist ein politisch völlig normales Geschäft. Nur wenn die CDU mit der FDP, ob diverser politischer Gemeinsamkeiten, in Teilbereichen eine Partnerschaft eingeht, wird Sturm geblasen. Die CDU hat sich deutlich und öffentlich positioniert, um eine Politik der Mitte zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger zu machen. Die angestrebte Bündnispolitik der SPD ist ausschließlich darauf ausgerichtet, gegen die CDU wann immer auch möglich Abstimmungsniederlagen herbeizuführen. Dies hat Herr Peschkes selbst öffentlich geäußert. Zu politischen Inhalten hingegen schweigt der SPD-Vorsitzende. Auch dazu, wie er sich in Zukunft eine Zusammenarbeit mit der Linken vorstellt.
Um Bocholt zukunftsfähig zu gestalten, brauchen wir eine Politik der Mitte. Die CDU wird mit aller Kraft versuchen das Bürgermeisteramt in Bocholt mit Helga Grunewald zu besetzen. Dass dabei im Wahlkampf eine Auseinandersetzung mit der Stadtpartei, der SPD und Linken stattfindet, ist eine Selbstverständlichkeit. Vielleicht gelingt es ja den Parteien, diesen Wahlkampf fair und respektvoll zu führen. Die CDU ist dazu bereit.