Vor dem Hintergrund der schwierigen finanziellen Situation der Stadt Bocholt und der Gewerbesteuerausfälle hat auf Initiative des CDU-Ortsverbandes Bocholt Nord-Ost (Barlo, Giethorst, Stenern) ein Gespräch zwischen Vorstandsmitgliedern der DJK TuS Stenern, der Verwaltung, dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Rainer Scheibner sowie dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Herbert Panofen, der 1. stellv. Bürgermeisterin Christel Feldhaar und dem Steneraner Stadtverordneten und CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Sven Volmering stattgefunden.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung weisen Feldhaar, Panofen und Volmering darauf hin, dass der Umzug der DJK TuS Stenern für die CDU eine "Herzensangelegenheit" sei. Die Notwendigkeit, dem Verein vor dem Hintergrund der großen Platz- und Umkleideprobleme beim Umzug Richtung Hünting zu helfen, sei in Bocholt unumstritten und von der CDU immer wieder betont worden. Der Sportausschuss hatte im Frühjahr auf CDU-Antrag zudem ein 5-Punkte-Konzept beschlossen, wie dieser Umzug vonstatten gehen könnte.
Angesichts der Gewerbesteuerausfälle in Höhe von 8 Millionen Euro und der zu erwartenden Grundsatzdebatte über die städtischen Finanzen sei zu überlegen gewesen, wie die Maßnahme Stenern trotz der finanziellen Probleme der Stadt umgesetzt werden kann. In dem gemeinsamen Gespräch erarbeiteten Verwaltung, CDU, Stadtsportverband und Verein gemeinsam den Vorschlag, die Finanzierung der Maßnahme statt über 3 Jahre nun über 5 Jahre abzuwickeln. Entsprechende Beschlussvorschläge sollen nach der Sommerpause in den politischen Bereich eingebracht und in den entsprechenden Gremien zur Abstimmung gestellt werden.
"Uns ist bewusst, dass im Rahmen des Umzugs der DJK TuS Stenern auf lange Sicht hin letztmalig ein Sportplatz in Bocholt gebaut werden wird und der Sport auch einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten muss. Nichtsdestoweniger muss die Kommunalpolitik weiterhin ein verlässlicher Partner des Sports und aller Stadtteile sein. Von daher halten wir den Vorschlag für akzeptabel. Wichtig ist, dass der Verein eine deutliche Planungssicherheit erhält und die Maßnahme weiter voran getrieben werden kann.", so Feldhaar, Panofen und Volmering.