CDU Stadtverband Bocholt

CDU Nord-Ost: "SPD will Projekt Stenern bewusst kaputt reden und schadet dem Sport in Bocholt!"

Der CDU-Ortsverband Bocholt Nord-Ost (Barlo-Giethorst-Stenern) wirft der SPD vor, die Verlagerung der DJK Stenern bewusst kaputt zu reden und dem Sport in Bocholt zu schaden.
CDU-Ortsverbandsvorsitzender Sven Volmering: "Es ist ja durchaus sinnvoll, alle Kosten aufzuführen. Dazu sind wir auch bereit. Aber dann sollte die SPD in ihren Stellungnahmen auch so ehrlich sein und darauf hinweisen, dass bei allen anderen Sportplatzneubauten in Bocholt ebenfalls Grundstücke den Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt wurden sowie Planungskosten und Baumaßnahmen anfielen, die nicht dem Sportetat der Stadt Bocholt und erst Recht nicht dem Verein angelastet worden sind. In all ihren Stellungnahmen verschweigt die SPD dies bewusst. Von daher hat die CDU immer mehr den Eindruck, dass es der SPD in Wirklichkeit gar nicht um die Kosten geht, sondern einzig und allein darum, dass Projekt Stenern aus welchen Gründen auch immer kaputt zu reden. Wenn die Politik konsequent ist, muss sie sich von allen Projekten der Vergangenheit – egal ob es sich um einen Verein aus Biemenhorst, Barlo, Mussum oder Holtwick handelt, einmal die Gesamtkosten geben lassen , um überhaupt eine Vergleichbarkeit der Kosten zu haben. Die Debatte, die die SPD zur Zeit führt, ist in Teilbereichen daher mehr als scheinheilig. Falls die Verlagerung scheitert, weiß jeder in Bocholt, dass es dann dazu kommen wird, das bisherige Vereinsheim in Stenern zu sanieren, den bisherigen Rasenplatz zu restaurieren und aufgrund der hohen Anzahl von Jugendmannschaften ernsthaft über die Anlegung eines weiteren Platzes zu diskutieren. Dann sind aber auch alle Planungen des Sportgutachtens und das gesamte Projekt „Hünting“ tot. Für den Sport in Bocholt wäre dies ein enormer Schaden und ein Vertrauensverlust in die Politik, der nicht wiedergutzumachen ist. Die Vereine haben bei allem Druck der Stadt zu sparen, in der Vergangenheit einen ordentlich Beitrag zur Haushaltsanierung geleistet und nach wie vor das Recht auf eine Gleichbehandlung. Das gilt auch für Stenern."