Um die angespannte Lage am Bocholter Grundstücksmarkt nicht erst mittelfristig zu verbessern, fordert die CDU Bocholt, die Umflutpläne des Messinggeländes aufzugeben.
Nach der Vorstellung des Grundstücksmarktberichtes im Bauausschuss ist nunmehr unbestritten, dass in Bocholt die Nachfrage nach Grundstücken deutlich das Angebot überwiegt.
„Wenn wir durch die Aufgabe der Umflut eine schnellere Planreife bei diesem Gelände herbeiführen können, leisten wir einen Beitrag zur Entspannung am Bocholter Grundstücksmarkt“, so der Vorsitzende Helmut Eing. “Ich sehe auch die Vorteile, dass die Investitions- und Unterhaltskosten für den Umflutbereich entfallen. Ein Teil des Wasserlaufes müsste sonst komplett neu angelegt werden!“.
Außerdem möchte die Bocholter CDU hiermit nicht zuletzt den an sie herangetragenen Bedenken von Anwohnern Rechnung tragen, die sich Sorgen um ihre Bausubstanz machen.
Auch eventuelle Probleme im betroffenen Kleingartenbereich würden sich dann nicht stellen - man könnte in Bocholt also schneller knappe, baureife Wohngrundstücke zur Verfügung stellen.
Ein weiterer, für die CDU wichtiger Vorteil bei der Entwicklung dieses Grundstücks liegt in seiner innerstädtischen Lage. Der strategische Beauftragte für Planung und Bau der CDU, Michael Hösing, bringt es wie folgt auf den Punkt: “Es werden keine weiteren landwirtschaftlichen Nutzflächen beansprucht und die in der Innenstadt vorhandeneInfrastruktur wird besser ausgenutzt. Zusätzlich wird die Innenstadt weiter belebt.“
Auch möchte die Bocholter CDU auf den Zustand von bereits bestehenden Umflutbereichen hinweisen, die bei Niedrigwasser unansehnlich sind und unangenehme Gerüche entwickeln.
Daher fordert die Bocholter CDU, dass die Umflutplanung jetzt zu den Akten gelegt wird und die Verwaltung zeitnah einen Einleitungsbeschluss für einen Bebauungsplan ohne Insellösung vorlegt.