Der CDU-Stadtverband Bocholt hat sich im Vorgriff auf das Kommunalwahlprogramm
2014 einstimmig dafür ausgesprochen, das Stadtteilkonzept (Quartierskonzept) in
einem ersten Schritt um die Stadtteile Fildeken/Rosenberg sowie Bocholt-
West/Feldmark auszuweiten.
Unter Leitung des Seniorenbüros soll der Verein L-i-A in Zusammenarbeit mit den vor Ort lebenden Bürgern und Vereinen bzw. Institutionen und dem Seniorenbeirat überlegen, wie die Stadtteile so gestaltet werden können, dass sich alle Bürger bis ins hohe Alter dort wohl fühlen können. „Um den demografischen Wandel zu meistern, müssen wir die Bürger mitnehmen
und gemeinsam schauen, was für den jeweiligen Stadtteil das Beste ist.“ – so
Stadtverbandsvorsitzender Helmut Eing.
Parallel dazu sollen Wohlfahrtsverbände wie z.B. der Caritas-Verband Bocholt, so die CDU, ein Beratungs- und Unterstützungsangebot aufbauen, welches inklusives Wohnen erleichtert. Bürgern mit demenzieller Erkrankung oder geistig bzw. körperlichen Behinderungen soll durch die Beratung die Perspektive gegeben werden, in ihrem vertrauten Wohnumfeld, ihrem Stadtteil, wohnen zu bleiben.
Die CDU fordert die eigene Fraktion im Rat auf, bereits jetzt im Rahmen der
Haushaltsberatungen für das Jahr 2014 einen konkreten Antrag zu stellen.