Bocholt - Die Stadt Bocholt lässt derzeit die Architekten-Entwürfe fürs geplante Kubaai-Viertel überarbeiten. Zwei Planungsbüros sollen am kommenden Mittwoch ihre erneuerten Pläne bei einer Bürger-Info im Textilwerk vorstellen. Denn die Zeit drängt.
Kubaai hat bekanntlich nur dann eine Chance, wenn es ein Projekt der Regionale 2016 wird und entsprechende Fördergelder erhält. Zwei Hürden hat das Projekt dafür bereits genommen, die letzte fehlt noch. Bocholts Stadtbaurat Ulrich Paßlick rechnet damit, dass Kubaai in rund einem halben Jahr diesen „A-Stempel“ erhalten muss. „Anfang 2014 müssen wir das wissen, um dann genug Zeit zu haben, alles auf die Reihe zu bekommen.“
Denn um bei der Regionale 2016 dabei zu sein, müsse die Stadt schon 2016 im Kubaai-Gelände etwas umgesetzt haben. Deshalb sollen nun die beiden bestplatzierten Büros des Architekten-Wettbewerbs von 2009 ihre Entwürfe überarbeiten und konkretisieren.
Damals hatte das Büro Pesch & Partner aus Herdecke und Stuttgart mit einem Entwurf gewonnen, der eine Mischung von Wohnungen und Dienstleistungen sowie Sitztreppen und „textilen Gärten“ an der Aa vorsieht. Dieser Entwurf gilt nach wie vor als Planungsgrundlage. Ebenso arbeitet zurzeit das Büro Search aus Amsterdam seinen Entwurf aus.
Die überarbeiteten Entwürfe für das Kubaai-Projekt sollen am kommenden Mittwoch, 10. Juli, ab 19 Uhr im Drosselsaal des Textilwerks an der Industriestraße vorgestellt werden. Alle interessierten Bürger sind zur Präsentation und anschließenden Diskussion eingeladen, der Eintritt ist frei.