Anträge für die nächste Jugendhilfeausschusssitzung erarbeitet
Die CDU-Fraktion hat sich intensiv mit den Ergebnissen der stadtteilbezogenen Kinder- und Jugendkonferenzen beschäftigt. In einer gemeinsamen Erklärung betonen der CDU-Fraktionsvorsitzende Herbert Panofen, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gregor Hochrath, der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Sven Volmering sowie die Sprecherin der CDU im Jugendhilfeausschuss ,Gudrun Koppers, die Wichtigkeit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik: "Die vorliegenden Ergebnisse der Konferenzen sind beeindruckend, liefern viele Informationen und beweisen, dass der Weg der CDU, Kinder und Jugendliche direkt an der Kommunalpolitik zu beteiligen, richtig ist."
Für die kommende Sitzung des Jugendhilfeausschusses hat die CDU-Fraktion mehrere Anträge erarbeitet. Jugendhilfeausschussvorsitzender Sven Volmering: "Wir beantragen die Einrichtung einer speziellen Bocholter Internetseite für Kinder und Jugendliche ("Bocholt für Kids"), die sowohl Informationen über Freizeitangebote, Veranstaltungen, Sportmöglichkeiten als auch die Option bietet, Anregungen und Beschwerden äußern zu können". Des weiteren wollen wir, dass allen Schulen, die an den stadtteilbezogenen Kinder- und Jugendkonferenzen teilgenommen haben als Belohnung für das Engagement der Kinder jeweils ein Spielgerät für den Schulhof im Wert von 1500 Euro im Haushaltsjahr 2008 angeschafft werden kann. Zudem muss der Spielplatzbedarfsplan vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Anschaffung von neuen Spielgeräten einen Mentalitätswechsel in Bocholt erfordert, überarbeitet werden. Und es liegt uns am Herzen zu überprüfen, inwieweit sich die Stadt Bocholt an der Initiative "Kein Kind ohne warme Mahlzeit" des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers beteiligen kann".
Wichtig sind der CDU auch die Verkehrssicherheit und der Präventionsgedanke. Gudrun Koppers: "Wir fordern die Verwaltung auf, in Verbindung mit den zuständigen Institutionen zu überprüfen, ob es möglich ist, in den Bereichen, wo Beschwerden vorliegen, bei den Drückampeln - wie zum Beispiel an der Karolingerstraße - eine Verlängerung der Grünphasen zu ermöglichen, damit Kinder und Jugendliche die Gelegenheit erhalten, sicher Straßen zu überqueren. Die Stadt muss in Verbindung mit Jugendhilfeträgern und anderen Institutionen Aktionskonzepte gegen Verschmutzung, Hundekot sowie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit erarbeiten."
Weiterhin fordert die Union die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft Schule und Jugendhilfe, in der es darum geht ,Synergieeffekte in diesen beiden Politikfeldern zu nutzen, die Überprüfung der Frage, ob regelmäßig Fahrten für Kinder und Jugendliche zur Eishalle nach Wesel angeboten werden können und ob es möglich ist unter Einbeziehung von Sponsoren "klimaneutral" in der Adventszeit eine Eisfläche in Bocholt zu installieren.
Abschließend erklären Panofen und Hochrath: "Die CDU-Fraktion regt an, dass in allen Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung die für das jeweilige Politikfeld relevanten Ergebnisse der Kinderkonferenzen vorgestellt werden, damit bei zukünftigen Beratungen die Perspektive der Kinder berücksichtigt werden kann. Im Jugendhilfeausschuss ist ständig über die Umsetzung dieser Anregungen zu berichten."