Dauerhafte Verlegung des Wochenmarktes kommt für CDU nicht in Frage
Für die CDU Bocholt kommt eine dauerhafte Verlegung des Wochenmarktes, egal ob in Richtung Liebfrauenplatz oder auf einen anderen Platz in der Innenstadt, nicht in Frage. Dazu erklären der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Bocholt, Helmut Eing, und der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Mitte, Thomas Eusterfeldhaus: „Der Wochenmarkt bleibt da, wo er ist und auch hingehört, nämlich auf dem Marktplatz vor dem Historischen Rathaus. Insoweit unterstützen wir die Marktbeschicker bei ihrem Anliegen, eine dauerhafte Verlegung des Wochenmarktes zu verhindern.“
Ein Blick in die Historie Bocholts zeigt: der Platz vor dem Historischen Rathaus dient bereits seit der Zeit der Verleihung des Stadtrechts im Jahre 1222 als zentraler Ort der Lebensmittelversorgung der Bocholter Bevölkerung.
„Mit dieser Tradition sollten wir nicht brechen, zumal der Wochenmarkt inzwischen nicht nur Anziehungspunkt der Bocholterinnen und Bocholter, sondern vor allem auch vieler Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden ist, die regelmäßig nach Bocholt kommen, um auf dem Markt frische Waren einzukaufen. Die Marktbeschicker tragen mit ihren Ständen heute wesentlich zum positiven Flair der gesamten Bocholter Innenstadt bei. Diese besondere und in der Region einzigartige Atmosphäre in Bocholts „Wohnzimmer“, dem Marktplatz, wollen wir erhalten“, so Eing und Eusterfeldhaus.
Die beiden CDU-Vertreter weisen allerdings darauf hin, dass auch künftig Ausnahmen von der Regel bestehen werden: „Der Markt eignet sich als zentraler Platz für das Durchführen von größeren Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Kirmes oder dem Stadtfest, die für Bocholt eine überregionale Bedeutung haben. Da diese Veranstaltungen weiterhin möglichst in zentraler Lage stattfinden sollten, wird man eine zeitweise Verlegung des Wochenmarktes an einzelnen Tagen im Jahr auch zukünftig nicht verhindern können. Dabei muss in jedem Fall sichergestellt werden, dass in gemeinsamen Gespräch zwischen allen Beteiligten im Vorfeld solcher Veranstaltungen möglichst viele Interessen Berücksichtigung finden.“