Am Mittwoch, 26.7.2013 veranstaltete der CDU-Ortsverband Bocholt Nord-West im Holtwicker Saal eine Bürgerversammlung mit fast zweihundert Teilnehmern.
Die CDU informierte gemeinsam mit der Stadtverwaltung, unter anderem Stadtbaurat Ulrich Paßlich und Stadtplanerin Andrea Döring, die Bürger über aktuelle politische Themen in und um den Ortsteil Holtwick.
Zur Sprache kam der Neubau des Edeka-Marktes an der Dinxperloer Straße durch den Investor und Betreiber Dietmar Harmeling. In diesem Zusammenhang wurde auch noch einmal der aktuelle Planungsstand des Nordringes erläutert, der ja bei der Planung des angrenzenden Edeka-Marktes berücksichtigt werden musste.
Dabei kamen auch einige kleinere Baugebiete zur Sprache, die der späteren Nordring-Trasse angrenzend nun entwickelt werden können. In diesem Zusammenhang wurde auch kurz die Umgestaltung des ehemaligen TV-Phoenix-Geländes vorgestellt, dass nun für die Wohnbebauung nutzbar gemacht wird.
Das war gleichzeitig die passende Überleitung zum nächsten Schwerpunkt-Thema,
dem neu zu entwickelnden Baugebiet nördlich des Proppertweges, gegenüber der Lurhasenweide gelegen, welchem sich, auf Initiative der CDU hin, die Stadtverwaltung nun widmet.
Ein Grobkonzept hierfür, welches allerdings schon aus dem Jahr 1995 stammt, wurde den Teilnehmern vorgestellt. Die Stadt Bocholt befindet sich bereits in gut verlaufenden Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer. Zusätzlich zum späteren Baugebiet müssen Ausgleichflächen und Raum für ein neu zu planendes Wasserrückhaltebecken beschafft werden.
Bei der Instandsetzung bzw. Renovierung der Radwege entlang der Dinxperloer Straße in Holtwick zwischen dem Kreisverkehr und dem Edeka-Markt sind leider keine Erfolge zu verzeichnen. Strassen.nrw lehnt aus finanziellen und rechtlichen Gründen eine baldige Instandsetzung bzw. Renovierung der befestigten Randstreifen – so der O-Ton im Amtsdeutsch – ab. Die in diesem Zusammenhang vom Ratsherren Wilhelm Schepers für eine Reduzierung der Baukosten ins Gespräch gebrachte Eigenleistung durch eine Holtwicker Bürgerinitiative wurde ebenfalls von strassen.nrw abgelehnt, da hier eine Verschlechterung der momentanen Situation befürchtet wird.
Immerhin kann man es durchaus als Erfolg betrachten, dass mittlerweile auch strassen.nrw nicht mehr die Sanierungsbedürftigkeit der Randstreifen anzweifelt.
Eine Aussicht auf Umsetzung hat die ganze Maßnahme erst dann, wenn der Zustand der Fahrbahn eine grundlegende Instandsetzung erfordert. In dem Zusammenhang würde man dann die Radwege auch gleich mitmachen.
Und das kann allerdings noch Jahre dauern.
Am Ende der Veranstaltung teilte Ratsherr Wilhelm Schepers den Gästen mit, dass die Anlage der Grünanlagen im Gewerbegebiet Holtwick im nächsten Jahr erfolgen wird. Die hierzu notwendigen finanziellen Mittel sind fest im Haushalt eingeplant.
Einen großen Dank gebührt den Mitwirkenden unserer Stadtverwaltung, die sich auch im Anschluss allen Fragen der Bürger offen stellten.