CDU Stadtverband Bocholt

CDU Süd-Ost diskutiert über Wirtschaftsförderung

Der CDU-Ortsverband Bocholt Süd-Ost hatte am 18.10.2007 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Wirtschaftsförderung" in das Bürgerzentrum Biemenhorst eingeladen. Im Mittelpunkt stand der Beitritt Bocholts zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) für den Kreis Borken.
Als Referent konnte deren Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider ge­wonnen werden. Der Ortsverbandsvorsitzende Ulrich Holzer begrüßte unter den Gästen neben Vertretern der lokalen Wirtschaft auch den CDU-Fraktionsvorsitzenden Herbert Panofen sowie den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Gregor Hochrath. Kleinschneider, der in seinem Vortrag zunächst die Aufgaben und zahlreichen Projekte der WFG vorstellte, unterstrich die Bedeutung der Wirtschaftsförderung als öffentliche Zweck­setzung. Er hob hervor, dass die WFG dabei selbst keine Gewinnerzielungsabsicht habe. Der Verlust für 2007 werde sich voraussichtlich auf 594.000,00 € belaufen, an welchem die Stadt Bocholt mit 9,81 % beteiligt sei.

Die CDU betonte in dem Zusammenhang noch einmal, dass die Stadt Bocholt vor dem Beitritt zur WFG an den Verlusten bereits über die Kreisumlage beteiligt war. Bocholt stelle sich durch den Betritt "unter dem Strich" nicht schlechter. Den Interessen der Stadt Bocholt komme man auch dadurch entgegen, dass Bocholt ohne Rücksicht auf die Stammeinlage sogar zwei Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden dürfe.

Auf Nachfrage bestätigte Kleinschneider, dass es keine Aufgabenüber­schneidungen mit dem städtischen Amt für Wirtschaftsförderung gebe, sondern eine beiderseits sinnvolle Ergänzung und Unterstützung gegeben sei. Auf die jüngsten Irritationen wegen des geplanten kreisweiten Glasfasernetzes angesprochen teilte Kleinschneider mit, dass es sich lediglich um ein Kommunikationsproblem gehandelt habe, denn die Firma NDIX und Bornet wollten ja kooperieren.