CDU Stadtverband Bocholt

Bocholter CDU fordert Korrektur der Schießstandrichtlinie

Die Bocholter CDU findet, dass der Gesetzgeber bei der Novellierung der Schießstandrichtlinie über das Ziel hinaus „geschossen“ ist und fordert eine umgehende Korrektur, damit die jetzt anstehenden Schützenfeste in gewohnter Art und Weise gefeiert werden können.

Die Schützenvereine gehören zu den ältesten Vereinen in Deutschland. In
Bocholt gibt es 18 Schützenvereine, die sich in der Interessengemeinschaft
Bocholter Schützenvereine zusammengeschlossen haben.
Bei Gründung der Schützenvereine manifestierte sich damals der Bürgersinn und der Einsatz für das Gemeinwohl, dessen Mangel heute so oft beklagt wird, häufig in diesen Vereinen. Auch heute leisten die Schützenvereine beispielsweise durch die Integration von neu Zugezogenen in die Dorfgemeinschaften ihren positiven Beitrag in der Gesellschaft.
Der militärische Ursprung findet heute nur noch seinen Ausdruck auf den
Schützenfesten beim Vogelschießen.
Wenn nun der Gesetzgeber den Vereinen, wie in der Novellierung der
Schießstandrichtlinie geschehen, die Ausübung des Vogelschießens so
erschwert, dass sie ihre Tradition gar nicht oder zumindest nur noch in stark
verfälschter Art und Weise ausüben können, legt er die Axt an die Grundfesten dieser Vereine.
Das kann unmöglich das Ziel der Novellierung gewesen sein. Insofern ist es
nur konsequent, dieses so schnell wie möglich zu korrigieren, um weiteren
Schaden abzuwenden.

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