Helga Grunewald besucht Flender
In einem ausführlichen Gedankenaustausch mit dem Vorstandsvorsitzenden
Die Zukunftsaussichten des Unternehmens schilderte der Vorstandsvorsitzende hingegen zurückhaltend realistisch, wobei zu erwähnen ist, dass Verschiebungen und Annullierungen im Projektgeschäft enorme Herausforderungen an die Flexibilität der Organisation und Mitarbeiter stellen. Die weltweite Rezession gehe auch an Flender nicht spurlos vorüber. Dies gelte auch für den Bereich "erneuerbare Energien", d.h. für das Windgetriebe-Geschäft bei der zur Flender-Gruppe gehörenden Winergy AG. Hier machen sich vor allen Dingen die Einflüsse durch Finanzierungsprobleme bemerkbar. Wie Egelwisse weiter betone, ist das kontinental aufgestellte, zur Siemens-Gruppe gehörende Unternehmen durch die konsequente Organisationsaufteilung noch wettbewerbsfähiger geworden. Langfristig blickt man durch die Besetzung von Anwendungen in den Bereichen Energie inkl. erneuerbare Energien, Rohstoff-Förderung und Rohstoff-Verarbeitung, Infrastruktur und Umwelt optimistisch in die Zukunft.
Ein besonderes Augenmerk galt beim Betriebsrundgang in Bocholt der Lehrausbildung. Flender hat 2008 70 Auszubildende eingestellt und bildet insgesamt 220 junge Flenderaner aus. Die Tatsache konnte Grunewald, die selbst Unternehmer-Frau ist, erfreut zur Kenntnis nehmen. Beim weiteren Betriebsrundgang in Bocholt und Friedrichsfeld konnte sie feststellen, in welch exzellentem Zustand sich das Unternehmen darstellt. Beruhigend sei auch der hohe, in die Zukunft gerichtete Investitionsaufwand am Standort Bocholt. Aktuell waren Bagger für die Erweiterung der Härterei im Einsatz.
