Stadtverbandsvorsitzende Gregor Hochrath und Bundestagsabgeordneter Johannes Röring üben deutliche Kriktik an den Sozialdemokraten
Am vergangenen Sonntag fand im Bürgerzentrum Biemenhorst das alljährliche Politische Oktoberfest des CDU Stadtverbandes Bocholt statt, an dem mehr als 60 Personen teilnahmen.
Nach einem Wortgottesdienst begrüßte der CDU-Vorsitzende Gregor Hochrath die anwesenden CDU-Mitglieder und Gäste. In seiner anschließenden Rede ging Hochrath vor allem auf die derzeitige finanzwirtschaftliche Lage der Stadt Bocholt ein. Die CDU-Fraktion habe ein Grundsatzpapier mit vielen Anfragen und Anträgen zur Haushaltskonsolidierung in die politische Diskussion eingebracht und werde zusammen mit dem Kämmerer intensiv daran arbeiten den städtischen Haushalt auf eine sichere Grundlage zu stellen. Klar sei, dass es mit der CDU keine Politik geben werde, in der einseitig immer mehr Schulden aufgetürmt werden.
Hochrath übte im weiteren Verlauf seiner Rede scharfe Kritik an der Bocholter SPD und an Bürgermeister Peter Nebelo (SPD). Politisch verantwortlich zu handeln, um Perspektiven für Bocholt zu entwickeln, gewinne auch deshalb an Bedeutung, weil der Bürgermeister und die SPD ihrer Verantwortung nicht gerecht werden würden, so der Parteivorsitzende. Desweiteren ging er auf die zukünftig wichtigen Politikfelder, wie z.B. die Schulpolitik, ein. Man müsse vor allem aufgrund des demographischen Wandels den Augenmerkt intensiv auf diese Bereiche richten.
Die zweite Rede an diesem Tag hielt der Bundestagsabgeordnete Johannes Röring aus Vreden. Seiner Meinung nach sei die CDU der Motor der großen Koalition, was bei den wichtigen Reformhaben der nächsten Jahre auch deutlich werden müsse. Er ging in seinen "Bericht aus Berlin" vor allem auf die derzeitigen Diskussionen über die Gesundheits- und Unternehmenssteuerreform ein und gab den Bocholter CDU-Mitgliedern einen Überblick über die aktuelle politische Lage in Berlin.