Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger
Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Wirkung von 3D-Zebrastreifen? Diese und weitere Fragen hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bocholt im Rahmen einer Anfrage für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch an die Verwaltung gestellt.
Zum Hintergrund:
Auf Island werden seit einiger Zeit besondere Zebrastreifen getestet, die mit einer speziellen 3D-Zeichentechnik auf den Asphalt aufgemalt werden und damit für Autofahrer besser zu sehen sind. Ziel ist es, die Überquerung von Straßen für Fußgänger und insbesondere Kinder noch sicherer zu machen und die Zahl von Unfällen an Fußgängerüberwegen zu minimieren. In anderen Ländern, wie beispielsweise den USA, wurden solche 3D-Zebrastreifen bereits erfolgreich getestet.
Das Prinzip: Die weißen Streifen werden von Schatten von unter¬schiedlichen Grautönen umgeben, die eine optische Täuschung auslösen, wenn man auf sie zufährt. Die Schattenwirkung lässt die Streifen wie dicke, weiße Blöcke über der Straße schweben. Als Folge dieser optischen Täuschung drosseln Autofahrer automatisch ihre Geschwindigkeit am Fußgängerüberweg stärker ab.
Geklärt werden soll auf Vorschlag der CDU vor allem, ob die Möglichkeit oder gar die Notwendigkeit besteht, einen solchen speziellen Zebrastreifen an einer Stelle im Stadtgebiet zu testen, um die Verkehrssicherheit für Fußgänger an Fußgängerüberwegen zu verbessern.