Nachdem bereits der Parteivorstand verjüngt wurde, übernimmt wohl der 33-jährige Thomas Eusterfeldhaus das Amt des Fraktionsvorsitzenden von Herbert Panofen
Bisher gibt es keinen offiziellen Gegenkandidaten. Zwischenzeitlich war CDU-Ratsherr Burkhard Weber aus Biemenhorst im Gespräch. Der erklärte in der letzten Fraktionssitzung jedoch, dass er als Gegenkandidat nicht zur Verfügung steht. In einem längerem Entscheidungsprozess und nach Rücksprache mit seinem privatem Umfeld hat er sich letztendlich dafür entschieden, nicht zu kandidieren.
Thomas Eusterfeldhaus ist schon sehr lange politisch aktiv und seit Jugendtagen Mitglied der Partei. Der am 1. April 1984 in Bocholt geborene Hobby-Tennisspieler und FC-Bayern-Fan trat als Schüler des St.-Georg-Gymnasiums im Alter von 16 Jahren in die CDU ein. Von 2003 bis 2013 war er Vorsitzender der Jungen Union Bocholt, von 2012 bis 2016 zudem Chef des JU-Kreisverbandes Borken. Er ist seit 2013 Vorsitzender des CDU Ortsverband Bocholt-Mitte. 2012 zog er als Nachrücker erneut in die Stadtverordnetenversammlung ein und holte dann 2014 als Direktkandidat seinen Wahlkreis 19 (Ludgerusschule, Jeanette-Wolff-Zentrum). Seitdem ist er auch schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat. Auch beruflich beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Politik. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit den Schwerpunkten Energie- und Umweltökonomik sowie Regional- und Verkehrsökonomik wurde er 2011 Studentischer Mitarbeiter im Landtagsbüro des heutigen Landesverkehrsministers Hendrik Wüst aus Rhede. Heute ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abgeordneten Klaus Voussem und Charlotte Quik.
Mit Spannung sieht Thomas Eusterfeldhaus dem 11.09.2017 entgegen. An diesem Tag wird die CDU-Fraktion ihren neuen Vorsitzenden wählen. Um gewählt zu werden sind 11 von 21 Stimmen nötig. Ziel von Thomas ist es, Bocholt noch l(i)ebenswerter zu machen. Dafür möchte er die Fraktionsarbeit moderner und professioneller gestalten. Kern- bzw. Zukunftsthemen sieht er bei der Digitalisierung und Mobilität.