Die Bundesregierung will die Elektromobilität weiter fördern und hat dazu am 18. Mai 2016 öffentlich informiert. Ein mit rd. einer Milliarde Euro ausgestattetes Programm zur Elektromobilität soll u.a. die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur forcieren. Zusätzlich haben die großen Autohersteller angekündigt an den Urlaubsrouten Ladestationen aufzubauen und verstärkt in die Produktion von Batterien zu investieren.
Die CDU-Fraktion fragt dazu an:
1. Welche Ziele verfolgt die Stadtverwaltung, um den städtischen Fuhrpark (inkl. Tochtergesellschaften) verstärkt auf Elektrofahrzeuge umzurüsten?
2. Welche Elektrofahrzeuge befinden sich bereits heute im städtischen Fuhrpark und wo werden sie eingesetzt?
3. Wo befinden sich Ladepunkte für die Elektrofahrzeuge des städtischen
Fuhrparks?
4. Wo gibt es zurzeit noch Schwierigkeiten bei der Ladeversorgung im Alltagseinsatz?
5. Trifft die Stadtverwaltung und die BEW Vorbereitung zur Errichtung von Ladepunkten? Wenn ja, welche Vorbereitungen sind das?
6. Wie könnte eine Strategie aussehen, dass in Bocholt neben den bisher kaum vorhandenen Ladepunkten im Stadtgebiet viele Ladepunkte in den nächsten zwei bis drei Jahren eingerichtet werden können? Wo könnten sich Ladepunkte im Stadtgebiet als besonders sinnvoll erweisen? Können städtische Grundstücke dafür mögliche Standorte sein?
7. In welcher Höhe werden für den Aufbau von Ladepunkten Zuschüsse vom Bund oder Land gewährt?
8. In welcher Weise kann diese Strategie auch Ladepunkte für E-Bikes und Pedelecs umfassen?
Wir bitten um eine Antwort in der nächsten Stadtverordnetenversammlung.
gez.
Rainer Venhorst