Bocholt, 5.8.2013 - Nicht rein zufällig aber auch nicht von langer Hand geplant kam es am 05.08.2013 zu einem Treffen zwischen dem Stadtkämmerer Ludger Triphaus und dem gesamten CDU-Senioren Vorstand in der CDU-Geschäftsstelle.
Stadtkämmerer Ludger Triphaus mit den SU-Vorstandsmitgliedern.Nach einer kurzen Begrüßung bekam Herr Triphaus gleich das Wort. In lockerer Atmosphäre wurde geredet und diskutiert. Es gab keine vorgegebenen Themen, die abgehandelt werden sollten.
Herr Triphaus gab eine grobe Übersicht seiner Arbeit in der Bocholter Verwaltung.
Dabei wurden schwerpunktmäßig Themen wie Schulpolitik, Sportvereine in Bocholt und Kassenlage der Stadt mit Haushaltsbeschluß angeschnitten.
Auch über die CDU-Bocholt wurde lange Zeit heftig diskutiert. Hier ist in einigen Bereichen Verbesserung unbedingt notwendig.
Den Bocholter Bürgern muß deutlich gesagt werden, für welche Ziele sich die Partei einsetzen will und was in Bocholt verbessert werden und geschehen soll. Für den Wähler muß es bei den kommenden Wahlen keine langen Überlegungen geben, wo das Kreuz auf dem Wahlzettel stehen muß.
Bei diesem Thema gab Herr Triphaus den anwesenden Senioren den Tip, sich auch noch im Rentenalter aktiv in der Politik zu engagieren. Wenn man mit 65 in den Ruhestand tritt, dann hängt man zwar den Hut an den Nagel, aber sein Wissen und seine Lebenserfahrung kann man doch noch sehr gut für die Allgemeinheit einsetzen.
Provozierend sagt er: "Wollt ihr das politische Feld allein den jungen Leuten überlassen? Zirka 50% der wahlberechtigten Bevölkerung ist 60 Jahre und älter. Erwartet nicht, dass die Jugend sich in erster Linie für die "Alten" einsetzt."
Der zweieinhalbstündige Gedankenaustausch war für beide Seiten, Triphaus/CDU-Senioren, sicherlich eine interessante Begegnung. Herr Triphaus fand es gut zu hören, was sich an der Basis der Senioren tut und mit welchen Vorstellungen und Erwartungen sie ihren Rentneralltag gestalten.
Die Senioren erfuhren aus erster Hand was sich in der Bocholter Verwaltung tut, wo noch Verbesserungen wünschenswert wären, ohne das Herr Triphaus indiskret wurde.