CDU-Fraktion stellt Antrag an den Jugendhilfeausschuss
Im Rahmen eines Antrages an die CDU-Fraktion hat die Junge Union Bocholt die Aktualisierung der aus dem Jahr 1999 stammenden Kinder- und Jugendschutzdeklaration, welche seinerzeit von der Verwaltung unter Beteiligung verschiedener Bocholter Vereine und Verbände (z.B. Schützenvereine, Landjugendverbände, etc.) erarbeitet und "verabschiedet" worden ist, gefordert.
Durch ihre Unterschrift haben sich die Vereins- und Verbandsvertreter seinerzeit unter anderem selbst verpflichtet, die Bestimmungen des Kinder- und Jugendschutzes bei eigenen Veranstaltungen strikt zu beachten und einzuhalten. Gerade die aktuellen Diskussionen über ein Verbot von Flatrate-Partys oder den Einsatz von jugendlichen Testkäufern zeigen nach Ansicht der Jungen Union sehr deutlich, dass das Thema Jugendschutz und die damit verbundenen Präventivmaßnahmen auch heute eine immens wichtige Bedeutung haben.
"Wir halten es daher für sinnvoll, die Kinder- und Jugendschutzdeklaration zu aktualisieren, um im Rahmen diese Selbstverpflichtung die Ziele der Deklaration zu bekräftigen und damit einen aktiven Beitrag zum Jugendschutz in Bocholt zu leisten.", so der Bocholter JU-Vorsitzende Thomas Eusterfeldhaus zum Antrag der Jungen Union.
Die CDU-Fraktion hat sich im Rahmen ihrer letzten Sitzung mit dem JU-Antrag beschäftigt und wird in der nächsten Jugendhilfeausschussitzung einen entsprechenden Antrag stellen.