„Die Mauer muss weg!“. Diese Forderung der DDR und BRD Bürger, die 1989 endlich Wirklichkeit wurde, entspricht auch einem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger in Bocholts Osten. Heute jedoch bezieht sich diese Forderung nicht mehr auf die innerdeutsche Mauer, sondern auf die Mauer des Spielplatzes der Leipziger Str. (siehe Bild im Anhang).
Mauer auf dem Spielplatz Leipziger StraßeDiese graffitiübersäte Mauer ist nicht nur wenig ansehnlich, sie ruft bei nicht wenigen dort spielenden Kindern auch Beklemmungen hervor. Die Mauer versperrt zudem den aufsichtspflichtigen Personen den Blick auf die Kinder, die sich hinter der Mauer befinden. Was auch immer hinter dieser Mauer geschieht, es lässt sich nur erahnen. Die damals vom Grünflächenamt errichtete Spielmauer entspricht sicher nicht mehr den heutigen Spiel- und Sicherheitsbedingungen. Die Bürgerinnen und Bürger im Osten Bocholts wünschen sich: „Die Mauer muss weg!“
Im Namen der Bürgerinnen und Bürger in Bocholts Osten bitten wir zu prüfen, in wie weit dieser Spielplatz im Spielplatzbedarfsplan des Fachbereich Jugend priorisiert behandelt und neugestaltet werden kann.
CDU-Stadtrat des zuständigen Bezirkes
i.A.
(Lukas J. Kwiatkowski)