Deutsch-Chinesisches Verbindungsbüro: Hanebüchene Idee der Verwaltung!
Dazu erklärt der Ortsverbandsvorsitzende Thomas Eusterfeldhaus:
„Mit Blick auf die geplante ‚Shenyang-Connection‘ fragen sich inzwischen viele Bürgerinnen und Bürger, welche hanebüchenen Ideen und Vorschläge die Stadtverwaltung wohl als nächstes präsentieren wird. Vermutlich sind es Forderungen nach einem ständigen Sitz Bocholts im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen oder dem Beitritt zur Welthandelsorganisation. Vielleicht möchte Herr Triphaus aber auch einfach nur FIFA-Präsident werden.
Spaß bei Seite. Die geplanten Ausgaben in Höhe von 270.000 Euro für das ominöse Verbindungsbüro lassen sich in keiner Weise rechtfertigen, zumal die Verwaltung offenbar noch nicht einmal in der Lage ist, konkret einzuschätzen, ob sich die Investition für die Stadt in irgendeiner Art und Weise rentiert. Es wäre daher völlig unverantwortlich, in dieses hanebüchene Projekt eine hohe sechsstellige Summe öffentlicher Gelder zu investieren. Es wird dringend Zeit, dass die Verantwortlichen innerhalb der Verwaltung von Seiten der Politik in die Schranken gewiesen werden.
Ganz nebenbei: Wenn es um die Zukunft Bocholts geht, sollten wir als Kommune unser Augenmerk verstärkt auf diejenigen Damen und Herren richten, die ausgerüstet mit Schnullern und Kuscheltieren durch unsere Kindertagesstätten krabbeln, und nicht auf eine Acht-Millionen-Metropole irgendwo mitten in China.“