CDU Stadtverband Bocholt

Gerechtigkeit für den ländlichen Raum und Bürgerradewege

Hendrik Wüst zu Gast beim CDU-Ortsverband Bocholt-West

Gerechtigkeit für den ländlichen Raum, Radwegebau im Außenbereich, Dichtheitsprüfung, Fracking und solide Finanzen – das waren die Schlagworte der gestrigen Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Bocholt-West. Eingeladen hatte der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Karl-Heinz Schleinschock Landtagskandidaten Hendrik Wüst, der den zahlreichen Mitgliedern im Clubheim TuB Bocholt kompetent Rede und Antwort stand.

Auf die Frage, was Hendrik Wüst in seinem Wahlkreis besonders am Herzen liege, antwortete der 2005 erstmals direkt gewählte Landtagsabgeordnete für Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede: „Zuallererst Gerechtigkeit für den ländlichen Raum. 115 Euro für einen Bürger im Münsterland, 679 Euro für einen Bürger im Ruhrgebiet: Das sah der Haushaltsentwurf von rot-grün für 2012 vor. Diese Politik ist zu Recht gescheitert. Die systematische Benachteiligung des ländlichen Raumes muss ein Ende haben!“

„Mein besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus sicheren Schulwegen durch Radwegebau,  insbesondere im Außenbereich. Hier konnten wir in Bocholt in den vergangenen Jahren durch das starke Engagement der Menschen vor Ort für den Bau von Bürgerradwegen viel erreichen. Dabei will ich gerne auch in Zukunft helfen“, fuhr Hendrik Wüst fort.

Auch die Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen beschäftigte die anwesenden CDU-Mitglieder. Hendrik Wüst bekräftigte noch einmal die klare Position der CDU zu diesem stark umstrittenen Thema: „SPD und Grüne wollen mit einer bürokratischen Regelung zur Dichtheitsprüfung privater Abwasserleitungen die Hauseigentümer unter den Generalverdacht stellen, alle Abwasserleitungen seien undicht. Dies lehnen wir als CDU ab. Wir sind davon überzeugt, dass mindestens ein begründeter Verdacht vorliegen muss, eine Dichtheitsprüfung überhaupt durchführen zu müssen. Deshalb wollen wir über eine Änderung des Landeswassergesetzes eine bürgerfreundliche Lösung sicherstellen.“

Klar Position bezog Hendrik Wüst zum Thema Fracking: „Energiekonzerne wollen hier bei uns im Kreis Borken Erdgas fördern. Dazu sollen große Mengen Chemikalien durch Grundwasser führende Schichten geleitet und unter Hochdruck ins Gestein gepresst werden. Das macht mir große Sorgen, deshalb habe ich mich von Anfang an um diese Problematik gekümmert. Sonst wäre das Thema wahrscheinlich nie in Düsseldorf angekommen. Eine Verunreinigung des Grundwassers durch Fracking ist nicht zu reparieren. Fördermethoden, die das Trinkwasser gefährden, sind nicht zu verantworten – davon bin ich überzeugt und dafür stehe ich.“

Diese deutlichen Aussagen des CDU-Landtagskandidaten stießen auf viel Beifall. Eine Lanze brach Hendrik Wüst für eine solide Finanzpolitik in Nordrhein-Westfalen: „Rot-grün hat Wahlgeschenke auf Pump verteilt. Das Verfassungsgericht hat festgestellt, dass die Verschuldungspolitik von rot-grün gegen die Verfassung verstößt. Ich setze mich dafür ein, dass Nordrhein-Westfalen keine Schulden mehr macht. Wir dürfen kommenden Generationen nicht noch mehr Schulden hinterlassen.“

Karl-Heinz Schleinschock

Stellvertretender Vorsitzender