CDU Stadtverband Bocholt

„Wifö“-Modell: CDU-Forderungen werden umgesetzt

Der Kämmerer Ludger Triphaus und der Stadtmarketing-Chef Ludger Dieckhues wurden vom CDU-Stadtverband eingeladen, bei der gestrigen Vorstandssitzung im Kolpinghaus das endgültige Konzept betreffend Zusammenlegung von Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing dem CDU-Stadtverbandsvorstand vorzustellen (das BBV berichtete).

Die CDU hat grundsätzlich die Zusammenlegung befürwortet, da es sinnvoll ist, die private Wirtschaft an der Wirtschaftsförderung zu beteiligen. Der Blickwinkel der Wirtschaftsförderung wird hierdurch ein anderer sein, als wenn nur die Verwaltung die Wirtschaftsförderung organisiert. Verwaltung und Wirtschaft werden hiervon gleichermaßen profitieren.

Allerdings bestand die CDU zuvor auf wichtigen Änderungen, die bei der Vorstellung des Konzeptes nun berücksichtigt wurden: Die Stadt muss in der Gesellschafterversammlung immer die Mehrheit von zumindest 51% der Anteile haben. Im zu bildenden Aufsichtsrat muss die Mehrheit immer bei den politischen Vertretern bleiben, also sollen sieben der vorgesehenen dreizehn Aufsichtsratsposten von der Politik besetzt werden. Schließlich muss sichergestellt werden, dass die Grundstücksvergabe in jedem Fall im Zuständigkeitsbereich der Stadt verbleibt, um auch nur den kleinsten Anschein eines „Selbstbedienungsladens“ der örtlichen Wirtschaft –wie ein oft erhobener Vorwurf von Kritikern lautet- zu vermeiden. „Da die Forderungen der CDU nunmehr vollständig erfüllt wurden, befürworten wir die Zusammenlegung in der beabsichtigten Form“ erklärte der Vorsitzende Helmut Eing abschliessend.