CDU Stadtverband Bocholt

CDU Bocholt fordert: Mehr Studentenwohnungen für Bocholt!

Ungenutzter Bocholter Wohnungsbestand soll zukünftig von Studenten genutzt werden

Auf der Vorstandssitzung des geschäftsführenden Vorstandes der CDU Bocholt am vergangenen Donnerstag, hat sich der Vorstand einstimmig dafür ausgesprochen die Verwaltung der Stadt Bocholt aufzufordern Konzepte zu entwickeln, welche den ungenutzten Wohn- und Lebensraum Bocholts für Studenten der FH Gelsenkirchen leichter zugänglich machen.

Die Wohnraumproblematik aus Sicht der Studentinnen und Studenten in Bocholt ist problematisch. Ältere Wohnungen könnten als Einzelwohnungen oder Wohngemeinschaften angeboten werden. Gerade der neue Studiengang der Bionik sorgt für einen noch stärkeren Zulauf von Außerhalb. Die Stadt hat entsprechende Konzepte zur Lösung des Problems bisher vermissen lassen.

Sicherlich wäre im Rahmen eines Konzeptes auch ein Studentenwohnheim in Bocholt wünschenswert. Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist dies jedoch durch die öffentliche Hand alleine schwer zu realisieren. Vielmehr könnte es sich hierbei um ein interessantes Projekt für private Investoren handeln.

Doch Studentenwohnheime allein können hierfür nicht allein die Lösung sein, wie Erfahrungen anderer Städte deutlich machen. Meist sind diese Wohnheime erste Anlaufpunkt in Städten, der aufgegeben wird, sobald neue Kontakte vor Ort geschlossen worden sind.

Die Abteilung der FH Gelsenkirchen bietet Bocholt die Chance auf einem neuen Feld attraktive Angebote an junge Bürgerinnen und Bürger zu richten. Diese Chance wurde bisher nicht ergriffen! Die scheinbar mangelnde Bereitschaft der Verwaltung die Wohnraumproblematik der Studentinnen und Studenten zu beseitigen, birgt große Gefahren. Hat eine Stadt einmal den Ruf nicht „studentenfreundlich“ zu sein, wird sie diesen nicht schnell los, was insgesamt zu einem kolossalen überregionalen Imageschaden führen kann.

Der Vorsitzende, Helmut Eing äußerte sich wie folgt: „Bocholt kann stolz darauf sein eine Fachhochschule hier vor Ort zu haben, doch mit dem einfachen haben ist es nicht getan. Wir müssen umdenken und begreifen, dass wir nun auch eine Studentenstadt sind. Dies bringt gerade für die Politik neue Verantwortungsbereiche. Die Wohnraumpolitik stellt hier das Fundament für ein attraktives Bocholt für Studentinnen und Studenten dar! Die Stadt muss hier endlich detaillierte Konzepte vorlegen, die es den Zugezogenen ermöglichen angemessen und preisgünstig zu wohnen.“