CDU Stadtverband Bocholt

Barbara Fölting einstimmig wiedergewählt

Stellvertretender Landesvorsitzender rechnet mit Rot-Grün ab

Zu ihrem Ortsparteitag,  in dessen Mittelpunkt die Neuwahl des Vorstandes stand, versammelten sich Anfang Februar rund 20 Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Bocholt-Mitte im Kolpinghaus. In ihrem Bericht über die letzten zwei Jahr ging die Ortsverbandsvorsitzende Barbara Fölting vor allem auf die vielen Aktivitäten während der Wahlkämpfe ein und bedankte sich bei den CDU-Mitgliedern für deren Einsatz.

In ihrem kurzen politischen Rückblick erläuterte sie unter anderem die Position des Ortsverbands zu den Benölkenplatz-Planungen und erklärte, dass die Verwaltung dabei versäumt habe, die Vorstellungen der Politik und der Bürger mehr einzubeziehen. „Zukünftig muss wieder deutlich werden, dass die Politik in Vertretung der Bürger entscheidet und nicht die Verwaltung.“, so Fölting.
Bei der anschließenden Wahl bestätigten die Mitglieder des Ortsverbandes ihre Vorsitzende einstimmig im Amt. Ebenfalls wiedergewählt wurden die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Eusterfeldhaus und Reinhold Kampshoff, der Schriftführer Herbert Sekulla, der Mitgliederbetreuer Klaus Heim und die Pressereferentin Kerstin Krasenbrink. Als Beisitzer gehören dem Vorstand in den nächsten zwei Jahren Peter Bresser, Ernst Klöcker, Adolf Lang, Alfred Löffler, Agnes Niehaus, Hiltrud van Rappard und Silke Sommers an.
Als Gast war der stellvertretende Landesvorsitzende der CDU NRW, Sven Volmering, ins Kolpinghaus gekommen und diskutierte mit den Mitgliedern des Ortsverbandes über aktuelle landes- und bundespolitische Themen. Unverantwortlich sei das Schuldenmachen von Rot-Grün in Düsseldorf, das inzwischen dazu führe, dass NRW nicht mehr Geberland, sondern Nehmerland im Länderfinanzausgleich sei, so Volmering. Die CDU stehe demgegenüber für eine seriöse und generationengerechte Finanz- und Haushaltspolitik und werde daher auch weiter die Verankerung einer Schuldenbremse in der Landesverfassung einfordern. „Bereits nach einem halben Jahr Regierungsverantwortung  ist festzuhalten, dass der Lack bei Hannelore Kraft und ihrer Koalition ab ist.“, so der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende. Wichtig sei für die CDU, dass sie in Zukunft als klare Alternative zum politischen Gegner erkennbar sei. Dazu gehöre auch, dass man kontroverse Entscheidungen durchfechte. Volmerings Fazit daher: „Wir brauchen CDU pur!“ Im weiteren Verlauf des Abends diskutierten die Mitglieder des Ortsverbandes mit Sven Volmering über weitere Themen, wie etwa dem Gemeindefinanzierungsgesetz, der Schulpolitik und der Energiepolitik des Bundes.