Pressemitteilung der Jungen Union
Die Junge Union Bocholt hat mit der folgenden Pressemitteilung auf die im Internet veröffentlichten Berichte der Bocholter SPD zum Thema Pensionsfonds reagiert: Immer wieder lustig sind die politischen Berichte auf den Internetseiten der Bocholter SPD. Mit ihrem aktuellen Artikel zur Einrichtung eines Pensionsfonds haben sich die Sozialdemokraten zur Freude der Jungen Union diesmal sogar noch selber übertroffen. Der "Fond" (ohne 's' am Ende), von dem die SPD auf ihren Internetseiten spricht, ist, so wie das Wort dort mehrfach geschrieben steht, gemäß der Definition des Dudens ein "ausgebratener oder ausgekochter Fleischsaft". Der Pensionsfonds, über den die Stadtverordnetenversammlung jedoch diskutiert hat und den die Sozialdemokraten wahrscheinlich auch meinen, schreibt sich auch nach neuer Rechtschreibung weiterhin mit 's' am Ende. Da sich die Junge Union ziemlich sicher ist, dass sich die Beamten der Stadt Bocholt später nicht mit einer monatlichen Pension in Form von ausgekochtem Fleischsaft zufrieden stellen lassen werden, wäre es zur Vermeidung etwaiger Missverständnisse sicherlich hilfreich, wenn die SPD ihre Internetseiten bei Gelegenheit korrigieren würde. Mit Blick auf den zum Teil unverschämten Inhalt des Textes hält der Vorsitzende der Jungen Union Bocholt, Thomas Eusterfeldhaus, folgendes fest: "Wenn man den Fraktionsvorsitzenden einer anderen Partei in einem Text auf den eigenen Internetseiten diffamierend als ‚Chefsemantiker’ bezeichnet, sollte man schon selber so clever sein, einen solchen peinlichen Rechtschreibfehler zu vermeiden." Fazit der Jungen Union: Es sollte jeder in der Stadtverordnetenversammlung nicht nur wissen, wie wichtig das Thema Pensionsfonds ist, sondern auch wissen, wie man das Wort richtig schreibt.