CDU Stadtverband Bocholt

Bocholter Versand- und Produktionsunternehmen trotzt der Krise

Europaabgeordneter Pieper besucht Rose Versand GmbH/ Profiteure vom EU-Binnenmarkt

Ungeachtet der täglich neuen Negativ-Schlagzeilen aus der Wirtschaft trotzen zahlreiche Unternehmen der derzeitigen Wirtschaftskrise und befinden sich weiterhin auf Wachstumskurs. Das gilt auch für die Rose Versand GmbH in Bocholt, die ihr Wachstum der vergangenen Jahre erfolgreich fortsetzen konnte.
Der CDU-Europaabgeordnete des Münsterlandes, Markus Pieper, wollte sich selber einmal ein Bild des Betriebs machen und stattete der Rose Versand GmbH gemeinsam mit (der Bocholter CDU-Bürgermeisterkandidatin)  Helga Grunewald, Vorsitzende des Ausschusses für Verkehrs- und Wirtschaftsförderung einen Besuch ab. "Das Unternehmen profitiert auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vom EU-Binnenmarkt und der Einführung des Euro", freut sich Pieper. Offene Grenzen, keine Zollformalitäten und der Euro als nahezu europaweite Währung haben die Hemmschwelle für den Einkauf bei einem ausländischen Anbieter deutlich reduziert, äußerte bei der Besichtigung Thorsten Heckrath-Rose. So konnte Rose als international agierendes Unternehmen deutliche Zuwächse im Auslandsgeschäft verzeichnen.

Bedeutendster Abnehmer der Fahrradexporte ist die Niederlande und auch das nächste Exportland hat Rose schon im Visier: Ab dem kommenden Jahr sollen auch in Frankreich die Radfahrer mit dem umfassenden Rose Sortiment versorgt werden.

"Neben allen Vorteilen, die der Europäische Wirtschaftsraum dem Exportweltmeister Deutschland bietet, gibt es jedoch auch noch Defizite im EU-Binnenmarkt", so Pieper. Thorsten Heckrath-Rose sieht beispielsweise noch Handlungsbedarf, was die Importe in die EU betrifft. Insbesondere Fragen zur Zollabfertigung bleiben oft ungeklärt und erschweren dadurch die schnelle Abfertigung der Waren, die beispielsweise für die Produktion der Fahrräder in Bocholt dringend benötigt werden und die damit wichtige Arbeitsplätze sichern. "Aus diesem Grund hat der Europaabgeordnete Hausaufgaben mitgenommen und am Ende des Besuches versprochen, die Fragen zu klären, die in das Hoheitsgebiet der EU fallen".