CDU Stadtverband Bocholt

CDU will Transparenz bei Gehältern

Eing: Satzungen oder Gesellschaftsverträge sind ggf. anzupassen

Unter dem Thema, „Wer bekommt wie viel Geld“, gab es am Wochenende eine Berichterstattung über die Gehälter der Chefs in städtischen Unternehmen und der Stadtsparkasse. Wir leben in einer Zeit, in der immer wieder die Diskussion über fehlenden Datenschutz geführt wird, andererseits auch über mangelnde Transparenz geklagt wird. Die Gehälter der städtischen Dezernenten und Fachbereichsleiter sind öffentlich und durch die Besoldungsgruppe im Haushalt ausgewiesen. Öffentlich bekannt sind ebenfalls die Aufwandsentschädigungen der Ratsmitglieder, der Fraktionsvorsitzenden und deren Stellvertreter.

Die CDU ist der Meinung, wenn Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer, Aufsichtsratsmitglieder oder Verwaltungsratsmitglieder ihre Aufgaben wahrnehmen und ihre Leistungen erbringen, dann ist es auch kein Problem, die Öffentlichkeit über die Vergütungen oder Aufwandsentschädigungen zu informieren. Eine öffentliche Diskussion ohne Kenntnis der Fakten führt nur zu Spekulationen und dient nicht den Unternehmen.
Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und des Datenschutzes fordert der CDU-Vorsitzende Helmut Eing die Mitglieder in den Aufsichtsgremien auf, die Veröffentlichung zu beschließen. Gegebenenfalls sind Satzungen oder Gesellschaftsverträge anzupassen.